Tonträger

Tracklist

1. Inhaltsangabe
2. Head Bang Boing
3. Mehr Stoff
4. Oaargh!
5. Metal Hartz IV
6. Musiker
7. Acht
8. Frühstück
9. Slipknottubbies
10. Osama
11. Promibeat 800
12. Wir Ham's Geschafft
13. Bejonze
14. Misanthropoly
15. Raining Blood

J.B.O.

Head Bang Boing

VÖ: 28.09.2007
Label: Megapress
Web: www.jbo.de

Hallöchen !!! Keine Lust auf Freunde? Die Nachbarn waren Dir schon immer egal? Deine Lebensqualität drückt sich in Flaschenbier der Marke Oettinger aus?

Wenn Du alle drei Fragen mit Ja beantworten kannst, dann könntest Du bei „Head Bang Boing“ vielleicht sogar ein bisschen über Grundschulwitze, die Schlümpfe, schlechte Karaoke oder auch Niveaulosigkeit in seiner reinsten Form schmunzeln. Denn wer findet Titel wie „Slipknotubbies“, „Bejonze“, „Metal Hartz IV“ oder „Promibeat 800“ nicht saukomisch?

Ein Blick auf die deutschen Charts verrät, dass der Großteil der Bevölkerung auf Fahrstuhlmusik abfährt. Somit ist auch die Frage, wer zum Teufel solch sinnfreier und absolut nutzloser Band wie J.B.O. Gehör schenkt. Der Sprung auf ein Fahrrad ohne Sattel kann im Gegensatz zu „Head Bang Boing“ noch zu einer superlustigen Angelegenheit werden. Kann, muss aber nicht.

Songs, die mit dem Gesang der Schlümpfe verziert werden, waren zu Bismarks Zeiten ein kurzer Aufreger, aber heute fehlen einem nur noch die Worte, wenn Bands wie J.B.O. mit so etwas auch noch Platten verkaufen. Nicht, dass Scooter anspruchsvoller und innovativer wären, aber der blonde Hans Peter weiß dass seine Musik völlig anspruchslos ist. Dafür befindet sich das Bräutebarometer in seinen Videos immer am Anschlag, wobei das von J.B.O. schon länger defekt zu sein scheint.

Wer also schon immer mal ganz anders sein wollte, ohne gleich einer der zahlreichen gesellschaftlichen Randgruppen beizutreten, der sollte unbedingt J.B.O. hören. Wenn möglich auch einen Fanclub gründen und noch noch rosafarbene Kleidung tragen, um so auch wirklich das Aussenseiterdasein zu perfektionieren.

06.10.2007 Tim