Tonträger

Tracklist

1. Holy roller
2. Day of the dog
3. S.C.U.M.
4. Americana
5. Weight of the world     
6. Cancer
7. Hellbent (on war)
8. No love
9. Venom & tears
10. I'll never die a poisoned dead
11. I, suicide     
12. Godspeed
13. Propaganda (Bonustrack) 

THROWDOWN

Venom & Tears

VÖ: 24.08.2007
Label: Trustkill
Web: www.myspace.com/throwdown

Nach 2 Jahren Wartezeit hat die amerikanische Metalcore-Band Throwdown mit „Venom & Tears“ nun ihr fünftes Album am Start. Bei der Eigenbeschreibung nennt die Band die Adjektive „schwer, dynamisch, metallisch und treibend“, was auf das neue Album auch voll zutrifft.

Beim Hörgenuss von „Venom & Tears“ könnte man fast denken, man höre einer Pantera-Coverband zu, was nicht ausschließlich an Dave Peters Stimme liegt, die Anselmos sehr ähnelt. Auch die Gitarrenarbeit ähnelt dem des großen Vorbilds, ohne natürlich an die Klasse heranzureichen. Weniger hardcorelastig als zuvor und mehr denn je dem Metal verschrieben ballern Throwdown ohne Rücksicht auf Verluste durch die Gegend. Hierbei fehlen selbstverständlich auch zahlreiche gelungene Moshparts nicht. Zeit zum Durchatmen bietet das Instrumental „Cancer“, was jedoch in der Belanglosigkeit verschwindet, da man sich leider die Frage stellen muss, was dieses ideenlose und langweilige Gitarrengezupfe, welches wie ein 2 minütiges Intro oder eine Übung aus einem Gitarrenbuch klingt auf der CD zu suchen hat. Die Qualität des Gesamtwerkes wird jedoch nur minimal geschädigt. Zu gut sind die übrigen Songs, allen voran der Opener „Holy roller“, welcher durch schnelle thrashige und langsamere groovende Parts die volle Bandbreite, die auf der CD enthalten ist in sich vereint. Auch über die Produktion kann nicht gemeckert werden, die sehr druckvoll daherkommt.

Eine Coverversion von Sepulturas „Propaganda“ schließt diese gelungene Metalplatte. Ob Vollgas oder Midtempo: Throwdown schlagen ein. Wer Pantera und Sepultura etwas abgewinnen kann, der sollte auch in diese CD reinhören. Da kann man auch über die Tatsache hinweg blicken, dass es sich bei der Schlange auf dem Cover um eine Boa Constrictor handelt, welche eine Würgeschlange ist und somit weder „Venom“ ist, noch solche Bisswunden verursacht, die dort abgebildet sind…aber wen interessiert das schon!

05.10.2007 Sebastian