Tonträger

Tracklist

1. Somebody Call
2. Scum     
3. Broken     
4. Save Yourself     
5. Famous Last Words     
6. Have You Ever Had A Really BadDay?     
7. Just Like Johhny     
8. The Moment, The Sound, The Fury
9. Chances Aren't     
10. The Ending 

NORA

Save Yourself

VÖ: 20.07.2007
Label:
Trustkill Records
Web:
www.myspace.com/nora

Drei Alben in 10 Jahren sind nicht viel, Nora aus New Jersey haben sich jedoch frei nach dem Prinzip des Minimalismus nicht zu mehr Studioaufnahmen durchringen können. Und so steht nun mit „Save yourself“ der Nachfolger des 2003 erschienen Albums Dreamers and Deadmen“ in den Läden.

Verändert hat sich nichts bei Nora. Auch ihr neues Werk enthält düsteren Stoff, welcher sich kaum von den bisherigen Songs unterscheidet. Offenbar sehen die Bandmitglieder Nora lediglich als Nebenprojekt an, was man der Musik leider auch anhört. Was enthält „Save yourself“? Die Antwort ist: Hardcore, und nur Hardcore. Dieser ist durchaus nett anzuhören, jedoch frei von jeglicher Abwechslung oder Inspiration durch andere Stile. Sänger Carl Severson schreit seine Texte zwar stimmgewaltig, jedoch arg monoton ins Microfon und auch die kurze Spielzeit von 36 Minuten spricht nicht für den Tatendrang der 3 Musiker. Vielleicht kann man den letztgenannten Aspekt jedoch auch positiv formulieren: Bei einer höheren Spielzeit hätte die Eintönigkeit vermutlich noch zugenommen. Wendet man den Blick ab vom Gesang, kommen einige durchaus interessante Ansätze in den Songs zum Vorschein, die jedoch nicht ausgefeilt wurden und somit in der Belanglosigkeit verschwinden. Diese Tatsache vermag auch das sehr gut gelungene Cover-Artwork und der angemessene Sound nicht zu übertünchen.

Was bleibt also? Es bleibt ein solides Hardcore-Album, welches jedoch frei ist von jeglicher Besonderheit. Eingefleischte Hardcore-Fans, die bereits jedes gute Album besitzen, können zugreifen. Alle anderen jedoch haben genügend bessere Alternativen zur Auswahl.

08.09.2007 Sebastian