Tonträger

Tracklist

1. Older
2. Happy Ever Afters
3. Crash
4. Roy
5. Aberdeen
6. February
7. I'm Revived
8. I Laughed Alone
9. In Your Bedroom
10. Revenge In Blue
11. Send Me To Hell

ROYSEVEN

The Art of Insincerity

VÖ: 18.06.2007
Label: Island
Web: http://www.royseven.com

Die Rede ist von Musik, die mit einer übermäßigen Portion an Gefühl ausgestattet ist, reichlich große Melodien haben mit überschwänglichem Hang zum Pathos. Coldplay oder Keane haben gezeigt, wie man solche Musik als Zahlungsmittel einsetzt und somit reichlich Geld verdient. Da kommen Royseven doch reichlich zu spät, obwohl sie ihre Sache auch nicht schlecht machen.

Verletzte Gefühle zeigen sie auch, denn der Leadsänger Paul Walsh ist nicht gut darin, seine Gefühle zu verstecken, und so kriegt man spitz, dass er eine kaputte Beziehung hinter sich hat. Und scheinbar sitzt der Stachel des Schmerzes doch sehr tief und schmerzt. Die restliche Band gerät dabei ein wenig ins Hintertreffen, denn Paul Walsh hat seine Stimme so im Vordergrund positioniert, dass seine ganze Stimmgewalt direkt als erstes aus den Membranen stößt.

Dabei besitzt er die Qualitäten, die man besitzen muss: eine kräftige, klare Stimme, die auch in die Höhe gehen und halt viele Gefühle zeigen kann. Was aber bei "The Art Of Insincerity"<//span> fehlt, ist Abwechslung der einzelnen Songs, denn wenn man zum Ende dieser Platte gerät, wird klar, dass man einiges schon mal gehört hat, entweder schon am Anfang oder von anderen Erntehelfern.

17.06.2007 Hauke