Tonträger

Tracklist

1. Sugar Assault Me Now
2. Blue Honey
3. (A Style Called) Crying Chic
4. Pick-Me-Up Uppercut
5. Skip Ghetto
6. Dollar Bill Rock
7. Flirting
8. Mournin' Light
9. See My Lord
10. Hades' Lady  
11. From The Day That You Were Born

POP LEVI

The Return To Form Black Magick Party

VÖ: 09.02.2007
Label: Counter Records
Web:
http://www.poplevi.com/

Vor kurzem haben wir auf dieser Seite ja schon von Pop Levi berichtet und erwähnt, dass er  schon einige Arten von Musik gemacht hat und ihm bei einem Unterlabel von Coldcuts Ninja Tune Unterschlupf gewährt wurde. Ebenfalls habe ich euch den Zahn gezogen, dass Pop Levi kein elektronischer Klangforscher ist. Wobei man auf seinem Album-Debüt "The Return To Form Black Magick Party" trotzdem in sonderbaren Soundscapes abdriften kann. Und wenn man eine passende Bezeichnung für seine Musik finden sollte, um seiner Schublade einen gerechten Namen geben zu können, würde man vermutlich "Space Folk" darauf schreiben. Wobei die Schublade dennoch in der Kommode klemmen würde, denn man hört, dass "Sugar Assault Me Now" oder auch "Blue Honey" eigentlich 1a Fuzzrock ist, wo das Tempo ordentlich angezogen ist und auch ein bisschen nach Coolness klingt. "Pick-Me-Up Uppercut" klingt wie Prince zu seiner Hochphase, "Flirting" ist eine Hippiekuscheldecke, und das Schlaflied für seine Tochter namens "From The Day That You Were Born" ist eine leicht psychedelisch gewürzte und verschrobene Ballade mit Falsett-Gesang.

Doch eines der Hauptmerkmale ist die gewollte oder auch ungewollte Liebe zu T.Rex, oder genauer gesagt Marc Bolan. Und so klingt "MourinŽLight" wie ein Outtake von "20th Century Boy" und "Skip Ghetto" könnte wie ein Hit von dem (damals noch Tyrannosaurus Rex) Album "My People Were Fair And Had Sky In Their Hair"But Now TheyŽre Content To Wear Stars On Their Brows" klingen. Trotzdem schafft es der Ex-Ladytron Basser, ein eigenes Fässchen aufzumachen, statt alten Wein in neue Schläuche zu füllen.. Wobei sich Pop Levi auf "The Return To Form Black Magick Party" ungeniert in der Musikhistorie herumsuhlt, aber er macht was Selbstständiges daraus.

23.02.2007 Hauke