Tonträger

Tracklist

1. Newport Living
2. There's A Class For This
3. Finger Twist & Split
4. Risque
5. Sweat the Battle Before the Battle Sweats You
6. The Fourth Drink Instinct
7. Sweet Talk 101
8. The Curse of Curves
9. I Put the "Metro" In Metronome
10. Lyrical Lies
11. Moan
12. Teasing to Please (Left Side, Strong Side)

Cute Is What We Aim For

The Same Old Blood Rush With a New Touch

VÖ: 26.01.2007
Label: Fueled By Ramen
Web: www.cuteiswhatweaimfor.com

Langer Bandname, langer Albumtitel – langes Hörvergnügen? Die junge Formation Cute Is What We Aim For haben es sich wortwörtlich auf die Fahnen geschrieben, schließlich als reizend dazustehen und befleißigen sich dafür einer Musikrichtung, die das Zeug dazu hat, die nächste große Nummer zu werden: dem Powerpop. Dieser wartet in Gegensatz zum bis auf die Wurstpelle ausgelutschten Emo mit einer deutlich positiven Stimmung auf, die sich unter anderem Bands wie Panic! At The Disco erfolgreich zu Nutze gemacht haben. Und tatsächlich klingen die musikalischen Machenschaften des Quartetts wie die der Labelkollegen. Des Weiteren machen Cute Is What We Aim For keinen Hehl aus ihrer Sympathie für William Beckett, bekannt als Frontmann von The Academy Is… und ebenfalls bei Fueled By Ramen beheimatet.

Da kommt es einer aufstrebenden Band doch sehr gelegen, wenn eine Quelle der Inspiration für einen der Songs seine Stimme zur Verfügung stellt, so geschehen bei „There’s A Class Of This“. Ohne Zweifel kann man diese Nummer als exemplarisch für das Dutzend Songs auf diesem Longplayer nehmen, denn er beinhaltet stilistisch all’ das, was Cute Is What We Aim For zu bieten haben, als da wären ein zuckersüßer Gesang, mehrstimmige Refrains, brave bis zerbrechliche Gitarren und eine glasklare Produktion aus der Kompetenz von Matt Squire, der in der Vergangenheit bereits Bands wie eben Panic! At The Disco, Hot Water Music und Thrice zu einem passenden Sound verhalf.

42 Minuten lang streicheln die reizenden Jungs die Gehörgänge, mal eher balladesk („Risqué“) oder melancholisch („Lyrical Lies“), mal mit wohl dosiertem Druck („Sweet Talk 101“, „Sweat The Battle Before The Battle Sweats You“, „Moan“), aber stets mit sehr vielen Gefühlen, die auch in den Texten eine große Rolle spielen. Äußerst lobend zu erwähnen sei, dass Cute Is What We Aim For es schaffen, diese Emotionen nicht in weinerliche Klänge ausarten zu lassen, sondern sie in charmante Melodien einzuhüllen wie es beispielsweise die Mitstreiter von Amber Pacific praktizieren. Mit diesem Album spielt sich die Band in viele Herzen – quasi Schwiegermamas Powerpop-Lieblinge.

15.01.2007 Jack