Tonträger

Tracklist

1. Defeatist
2. Horrors Of Self
3. Mind Over All
4. To The Threshold
5. Give Wings To My Triumph
6. Destroy Everything
7. Divine Judgment
8. Immortal Enemies
9. The Most Truth
10. Never Let It Die
11. Spitting Venom
12. As Diehard As They Come
13. Supremacy of Self

HATEBREED

Supremacy

VÖ: 25.08.2006
Label: Roadrunner Records
Web:
www.hatebreed.com

Der diesjährige Sieg im Bollowettkampf geht eindeutig an Hatebreed. Auch wenn Terror vor ein paar Wochen ein mehr als ansehnliches Album auf den Markt gebracht haben, legen Hatebreed ihren Hörern die pure musikalische Gewalt zu Füssen.

Genau wie Terror starten Hatebreed doch recht verhalten. ?Defeatist? zählt genau wie ?Horrors Of Self? noch nicht zu den Highlights. Die pure Energie startet dann mit ?To The Threshold?. Ein Kracher, der für viele Liveclubs das Ende bedeuten wird. Brachiale Riffs, wütende Doublebase-Einlagen und einen Jamey Jasta, der keine Grenzen mehr kennt.

Die Durchschlagskraft dieser Stimme sucht derzeit seinesgleichen. NYHC - Einflüsse wohin das Auge schaut. Hier wurde nicht gekleckert, sonder geklotzt.

Song Nummer sechs  sagt einfach alles: ?Destroy Everything?. Neuzugang Franc Novinec, früherer Gitarrist bei Terror, sorgt dafür, dass sich die Gitarrenwände bis zum Himmel türmen. Gebetsmühlenartig wiederholt Jasta den Refrain ?Destroy Everything? bis man als Zuhörer kurz davor steht der kompletten Inneneinrichtung aus dem Fenster zu helfen. Hätte den Vorteil, dass man zu ?Divine Judgment? mehr Platz zum Toben hätte.

Also, wer demnächst vor einer Haushaltsauflösung steht, der möge einfach nur ein paar unterhemdentragende Bollos in das aufzulösende Objekt einladen und sie dann mit ?Supremacy? beschallen. Spätestens zu ?Never Let I Die? ist die Wohnung fein säuberlich zerlegt und aus dem Fenster entsorgt worden.

Mit Novinec und seiner Erfahrung haben Hatebreed nochmals eine Schippe draufgelegt und damit ihre Konkurrenten in die Schranken verwiesen.

Mit Raised Fist´s ?Sound Of The Republic? ist es das wohl beste Hardcore-Album des Jahres.

24.08.2006 Tim