Tonträger

Tracklist

1. All For Revenge
2. Strike You Down
3. Survival Comes Crashing In
4. Always The Hardway
5. Lost
6. Last Of The Diehards
7. So Close To Defeat
8. Test My Convictions
9. Hell To Pay
10. One Step Behind
11. You Can't Break Me
12. Dibbs&Murs Check In
13. Hardship Belongs To Me
14. Smash Through You

TERROR

Always The Hard Way

VÖ: 21.07.2006
Label:
Trustkill
Web:
www.terrorhc.com

Bei so einem Titel muss man kaum noch etwas sagen bzw. schreiben, oder?

Zu Recht sagen Terror:? Wo wir sind ist vorn?. Hier ballert und scheppert es im Sekundentakt. Und zwar so sehr, dass die Türsteher in ihrer Heimat Los Angeles derart überfordert waren und Terror ein Auftrittsverbot verpasst bekamen. Zu viele Circel Pits und Fans, die sich von jedem Punkt der Halle in des Publikum stürzten, gefährdeten die Sicherheit.

?Always The Hard Way? ist erst das zweite Album von Terror. Trotzdem haben sie sich bereits nach der ersten EP den Respekt von Hardcore-Größen wie James Jasta und Freddy Cricien erspielt, so dass die Frontmänner von Hatebreed und Madball auf dem 2004er Album ?One With The Underdogs? als Gastsänger zu hören sind.

Diesmal durften die besten Kumpels von Leeway und Deep Threat ans Mikrophon schreiten, um für ?You Can´t Break Me? und ?So Close To Despair? Terror-Frontmann Scott Vogel zu unterstützen. Leider fiel dieser Support ein bisschen mau aus.

Das Besetzungskarussell stand natürlich auch nicht still. Gitarrist Frank Novinec packte seine Sachen und zog im Hause Hatebreed ein, woraufhin Martin Stewart von Donnybrook jetzt für die Terror die Saiten strapaziert.

Der Opener ?All For Revenge? ist ein bisschen schwach auf der Brust. So muss der Hörer sich kurz zu ?Strike You Down? vorkämpfen, um die gewohnte Portion Hardcore zu bekommen. Beim Titelsong ist es Zeit für glasige Augen und ein Stossgebet gen Himmel, das Terror demnächst wieder eine Tour durch Deutschland machen. Wie schön könnte man zu diesem Song jeden beliebigen Club in Schutt und Asche setzen?!

Einziger Schwachpunkt dieses Album ist und bleibt "Dibbs And Murs Check In". Hier streut Gastsänger Mr. Dibbs von Atmosphere ein paar HipHop-Klänge ein, die absolut deplaziert sind. Auch wenn Sänger Scott Vogel eine leichte Affinität zu dieser Musikart hat, sollte ein Terror-Album nur eines beinhalten: Hardcore. Genau was die Fans lieben und erwarten.

Ansonsten haben Terror die Messlatte für Hatebreed einfach mal ein Stück höher gelegt. Man darf gespannt sein, ob die Mannen um Jamey Jasta die Höhe schaffen.

09.08.2006 Timtim(at)hoersturz.net