Tonträger

Tracklist

1. I Want You So Hard (Boy's Bad News)
2. I Gotta Feeling     
3. Cherry Cola
4. I Like To Move In The Night
5. Solid Gold     
6. Don't Speak
7. Keep Your Head Up
8. The Ballad Of Queen Bee & Baby Duck     
9. Poor Doggie     
10. Chase The Devil     
11. Eagles Goth     
12. Shasta Beast     
13. Bag O' Miracles

EAGLES OF DEATH METAL

Death By Sexy

VÖ: 21.07.2006
Label:
Gun Records
Web:
www.eagles-of-death-metal.de

Dreckig muss es sein, und stinken soll es. Ähnliches dachten sich wohl die beiden alkohlverseuchten Vögel namens Jesse Hughes und Josh Homme.
Die Voraussetzungen, um diese Vorgaben zu erfüllen, hätten nicht besser sein können.

Josh Homme, normalerweise Gitarrist und Mastermind der Queens Of The Stone Age, setzt sich einfach ans Schlagzeug. Jesse Hughes, eigentlich keine Ahnung von Nichts, schreibt die Songs und spielt Gitarre. Dazu nur 12 Tage Zeit, um die 13 Songs im Studio einzuspielen. Als Krönung gesellt sich noch hinzu, dass Jesse früher als Elvis-Imitator auftrat, was auch unüberhörbar in dem Song ?Chase The Devil? zum Vorscheinen kommt.

Der Name Josh Homme scheint alle Türen zu öffnen. Wie ist es sonst zu erklären, dass so ein seltsamer Haufen, bei dem jeder das macht, was er nicht kann, Support für die Strokes sein durfte.

Egal, schnell die gleiche Pornobrille wie Sänger Jesse und zwei Kisten Astra besorgt und nun geht´s ab. ?I Want You So Hard (Boy´s Bad News)? rockt einfach und stellt schnell klar, dass es hier nur um eines geht: Spaß. Im Video zur Single gibt es natürlich Unterstützung alter Weggefährten. Dave Grohl und Jack Black lassen es sich nicht nehmen, in dem leicht warmen Ambiente eine kleine Rolle zu übernehmen. In dem Video sollte Jesse seinen Spitznamen The Devil besser kurzfristig in Gaylord einzutauschen. Der putzige Bauarbeiter der Knabenband Village People könnte fast sein Double sein.

In jedem Song darf ein pauschales ?Uhuhuhuhu? nicht fehlen. Es ist einfach schmutziger Rock mit Abstechern zum Country, Punk und sogar Blues.
Nach Sinn und Zweck darf hier nicht gefragt werden, wenn so eine Ansammlung illustrer Gestalten, die noch von The Distiller-Frontfrau Brody Dalle ergänzt wird, ein bisschen Musik machen.

Von Qualitäten einer Band wie Kyuss oder Queens Of The Stone Age sind die Herren so weit entfernt, wie die italienische Nationalmannschaft von Sympathie.
Trotzdem werden die Jungs neue Anhänger finden, vor allem bei ehemaligen Anhängern von Gluecifer, die seit 2005 dem guten alten Schweinerock hinterher trauern.

29.07.2006 Tim