Tonträger

Tracklist

1.Overture
2.Sinister
3.Social suicide
4.Atheist peace
5.All there is
6.Los Angeles is burning
7.Let them eat war
8.God's love
9.To another abyss
10.The quickening
11.The empire strikes first
12.Beyond electric dreams
13.Boot stamping on a human faceforever
14.Live again (The fall of man)

bad religion

The Empire Strikes First

VÖ: 07.06.2004
Label:
Epitaph
Web:
www.badreligion.com

The Empire strikes first ? BAD RELIGION strikes back und legen mit ihrem 13ten Studioalbum einen würdigen Nachfolger zu ?the process of belief? hin. BAD RELIGION beziehen auf ?the empire strikes first? klar Stellung zu den Themen Religion und Politik, verurteilen scharf die Doktrinen und den Präventivkrieg der Bush-Adminsitration und hinterfragen die steigende und beängstigende Rolle von Religion in der amerikanischen Politik. Diese Themen werden von Sänger Greg Graffin und Gitarrist Brett Gurewitz keinesfalls mit Samthandschuhen angepackt, die beiden Masterminds verzichten aber auf plumpe Parolen und platte Lyrik mit erhobenem Zeigefinger.

Greg Graffin, der jüngst in Biologie zum Thema ?Der Einfluss von Religion auf die menschliche Evolution? promovierte, stellt mit den Songs ?Beyond Electric Dreams?, Atheist Peace? und ?God´s Love? interessante Sichtweisen und Hinterfragungen zu diesem Thema dar.
Weitere Hits sind unangezweifelt ?Sinister Rouge?, ?Los Angeles is burning? und ?let them eat war?, der eine Verszeile von dem großartigen Underground Rapper und Spoken-Word-Artist Sage Francis beinhaltet.

Die Stimmung der Songs ist perfekt auf die jeweiligen Themen abgestimmt und weist stets den Roten Faden auf. In Sachen Melodie und Harmonie sind BAD RELIGION einfach unschlagbar und so trumpft das Sextett aus San Fernando Valley auf ?the empire strikes first? wieder einmal mit eindrucksvollen und mitreißenden Hooklines und warmen Gitarrenriffs auf, die seinesgleichen suchen. Man hört auch hier wieder den großen Einfluß von Brett Gurewitz, der während der eher schlechten Alben ?No Substance? (Nomen est Omen) und ?The New America? schmerzlich vermisst wurde. ?The empire strikes first? hingegen besitzt einen angenehm frischen, gleichzeitig aber vertrauten Sound, der teilweise an Klassiker wie ?suffer? oder ?against the grain? erinnert und BAD RELIGION auch im Jahre 2004 auf dem Thron des Punkrock weiter regieren lässt.

09.06.2004 Marten