Tonträger

Tracklist

1.Angels/Losing/Sleep
2.Will The Future Blame Us
3.Picture
4.Where Are You
5.Wipe That Smile Off Your Face
6.Love And Trust
7.Boy
8.Apology
9.The World On A String
10.Don't Stop
11.Walking In Circles
12.Al Genina (Leave The Light On)

Our Lady Peace

Healthy In Paranoid Times

VÖ: 17.02.2006
Label: Columbia
Web:
www.ourladypeace.com

Wer erinnert sich noch an ?Somewhere Out There?? Dieser Titel verhalf 2002 ?Gravity? dem damaligen Our Lady Peace ? Album zu unerwartetem Ruhm Im Heimatland gab es Platin und über 2 Millionen verkaufte Einheiten. In den USA stürmte man sogar die Billboard Charts bis auf Position 9.
In Europa lief es dagegen weitaus schleppender. Hier hatten ihre Landsleute von Nickelback bereits ihren Claim abgesteckt. Außerdem waren die Songs von Our Lady Peace für den durchschnittlichen ?How You Remind Me?-Hörer zu unzugänglich und kompliziert.

Nach jetzt fast vier Jahren erscheint nun dieser Tage ihr bereits sechstes Album ?Healthy In Paranoid Times?, welches in Kanada auf Anhieb auf Platz 2 in die Charts einstieg.

Vorausgegangen war ein langer und zäher Kampf, um die besten 10 Songs aus insgesamt 45, der fast das Ende der Band bedeutet hätte.
Mit ?Angels/Losing/Sleep? findet jeder neue oder alte Hörer dieser Band einen behutsamen Einstieg in die Gedankenwelt von Our Lady Peace. Das alte und immer noch vorhandene Können schimmert ganz sanft durch, wobei es bei ?Walking In Circles? und ?Al Genina (Leave The Light On)? erst so richtig in seiner vollen Pracht zu Tage tritt.

Um diese so typische Eigenschaft auch greifen zu können, sind hier mehrere Durchläufe nötig, da es der Hörer hier nicht mit Chartrockern wie Creed oder Nickelback zu tun hat.

Kleine Fehltritte wie ?Boy? oder ?Will The Future Blame Us? dürfen nicht verschwiegen werden, da ihnen textlich die Reife fehlt und viel schlimmer noch, es klingt als kopierten Our Lady Peace eine gewisse Band aus Irland.
Trotz allem versteht die Band um Sänger Raine Maida immer noch ihr Handwerk, auch wenn sie für viele Hörer aus einer fernen Zeit kommt, die man damals noch zum Grunge zählte. Manchmal ist es doch schön, wenn Dinge sich nicht ständig ändern.

 

22.02.2006 Tim