Tonträger

Tracklist

1.Intro
2.Macho machos
3.10 West
4.Leavin
5.Weird beard
6.No hope
7.Contraband
8.Monkeys
9.Days away/The bell
10.The gentleman
11.Villains
12.Last breath
13.Mary melody
14.Drinking for 11
15.Preppy girl
16.Secret song
17.Road rash
18.Silence
19.All american bad ass

MAD CADDIES

Live From Toronto: Songs In The Key Of Eh

VÖ: 20.09.2004
Label:
Fatwreck
Web:
www.madcaddies.com

Live sind die Mad Caddies unbestritten eine Macht, was die sechs Kalifornier mit Sicherheit dazu veranlasst hat, die Musikwelt mit einem Live-Album zu versorgen. Schließlich soll jeder auch in den eigenen vier Wänden mitbekommen, was auf einem Konzert der Caddies auf dem Programm steht: Innovativ-abwechslungsreiche Songs, die die Kondition der tanzenden Meute auf Herz und Nieren prüfen. 19 Songs stehen auf der Liste der dargebotenen Songs, die locker als ?Mad Caddies-Almanach? bezeichnet werden können. Songs wie ?Macho Nachos?, ?Monkeys?, ?All American Bad Ass? oder ?Road Rash? dürfen natürlich auf keinem der Gigs fehlen, dazu wird durch das komplette Album zwischen relaxten Nummern wie ?Drinking For 11? oder ?Last Breath?, hektischen Ska-Punkern der Marke ?No Hope? und ?Preppie Girl? und Punkrock-Tempogegenstößen im Stile von ?Contraband?, ?The Gentleman? und ?Silence? gependelt, so dass es niemals monoton wird.

So weit so gut, jedoch haben die Mad Caddies bei aller Spielfreude und ihrem unbestrittenen Talent die Crux einer Live-Platte zu tragen. Soll heißen, dass erstens der Funke trotz jubelnder und mitsingender Meute nicht so recht überspringen möchte. Für die flotten Nummern ist der Sound schlichtweg zu drucklos, und wenn es verspielt zur Sache geht ? was Frontmann Chuck Robertson und seine Weggefährten auf ihren Studio-Alben zu einer echten Ausnahme-Combo gemacht haben ? offenbaren sich ebenfalls einige Schwachstellen: Seit dem Ausstieg von Carter Benson muss Gitarrist Sascha Lazor für zwei die Saiten zupfen, was gerade live auffällt. Außerdem hat Ex-Drummer Boz Rivera nach seinem Ausstieg eine Lücke hinter der Schießbude hinterlassen, die Nachfolger Brian Flenniken mit seinem eher nüchternen Spiel nicht füllen kann.

Selbstverständlich ist ?Live From Toronto?? nicht für die Tonne, sondern eher ein netter Lückenbüßer für die Zeit zwischen den Shows der Caddies. Und die kommen ja zum Glück öfters mal über den großen Teich rüber, so dass man sich mit diesem Album prima aufwärmen und dann in der Pogo-Zone Vollgas geben kann.

14.09.2004 Jack