Tonträger

Tracklist

1. Pawner
2. Killin’ It
3. Screams In Caves
4. Kneel On Nails
5. My Best Days
6. Life Between The Lines
7. I’ll Never Leave New york
8. Bottled Wind
9. Slow Roam
10. Religion On The Radio
11. 3-4 Tango

Polar Bear Club

Clash Battle Guilt Pride

VÖ: 16.09.2011
Label: Bridge 9 Records
Web: www.myspace.com/polarbearclubhttp://www.pinboys.dk/

Polar Bear Club sind eindeutig ein Insidertipp für Anhänger des emotionalen Punkrocks. Seit 2005 sind die fünf Amerikaner unterwegs, haben seit 2008 zwei Alben veröffentlicht und packen nun mit „Clash Battle Guilt Pride“ ihren dritten Langspieler aus. Als Heimat dieses elf Songs umfassenden Albums wurde Bridge 9 Records auserkoren, ein Label, dessen Kredo eher das harte Brett ist. Diesem entspricht das Quintett nur sehr bedingt, rocken Polar Bear Club zwar fleißig, aber eben eher ruhig und bedächtig als aggressiv und furios.

Die etwa 40 Minuten Liedgut zeigen sich zumeist nachdenklich und melancholisch. Wer sich auf der Suche nach freudestrahlenden Nummern befindet, der muss dieses Album leider im Regal stehen lassen, denn „Clash Battle Gulit Pride“ verfügt nicht über das stimmungsmäßige Potential, einen Trauerkloß in einen Spaßvogel zu verwandeln. Die von Brian McTernan (zu seinem Kundenstamm gehören unter anderem Strike Anywhere, Thrice und Hot Water Music) produzierten Songs verlangen nach einem hohen Maß an Aufmerksamkeit, denn sie möchten erarbeitet beziehungsweise erhört werden. Prinzipiell ist das eine lobenswerte Vorgehensweise, dennoch wirkt „Clash Battle Guilt Pride“ ein wenig zu gebremst. Um den Daumen allerdings auch nur dezent nach unten zu senken, ist die Band aus dem Bundesstaat New York schlichtweg zu stark. Deswegen werden Polar Bear Club weiter an ihrem Ansehen arbeiten und zumindest im Underground eine bemerkenswerte Rolle spielen.

18.01.2013 Jack