Tonträger

Tracklist

1. Should Anything Go Wrong
2. It's Not All About You
3. The Invisible Hand
4. Bombs Away
5. Blood In The Water
6. What You Came For
7. I Don't Mind And You Don't Matter
8. Stopgap
9. All For Nothing
10.Pushover
11.Under The Wreckage

FACE TO FACE

Laugh Now Laugh Later

VÖ: 06.06.2011
Label: People Like You Records
Web: http://www.facetofacemusic.com/

Als die Mitstreiter von Green Day oder The Offspring Mitte der 90er Jahre so richtig durchstarteten, versuchten sich Trever Keith, Matt Riddle und Rob Kurth ebenfalls sein einigen Jahren im Punkrock und sollten damit sogar für einige Aufmerksamkeit sorgen, die ihnen nach einem Engagements bei Fat Wreck Chords den Sprung zum Majorlabel A&R Records ermöglichte. Doch wie bei unzähligen artverwandten Bands blieb der große Durchbruch aus, und man verschwand nach dem sehr durchschnittlichen Album „How To Destroy Everything“ im September 2004 offiziell von der Bildfläche.

Die Zeit der Reaktivierungen scheint auch an Face To Face nicht spurlos vorüber gegangen zu sein, was nun in der Veröffentlichung eines neuen Studioalbums namens „Laugh Now Laugh Later“ gipfelt. Die Hoffnung, dass das einzige noch aktive Gründungsmitglied Trever Keith und seine drei Kollegen sich an den erfolgreichen „Big Choice“- und „Don’t Turn Away“-Zeiten orientieren, wird überwiegend erfüllt: Mit dem Opener „Should Anything Go Wrong“ wird sogleich der schnellste Song des Albums abgefeuert, gefolgt von dem dynamischen Ohrwurm „It’s Not All About You“ und dem sehr mehrstimmigen „The Invisible Hand“. Und auch enorm hörenswerte Nummern wie „What You Came For“ und „All For Nothing“ beweisen, dass die Kalifornier noch lange nicht in die Jahre gekommen sind beziehungsweise ihr Handwerk längst nicht verlernt haben. Trotz einiger Durchhänger wie beispielsweise „Blood In The Water“ oder „Stopgap“ bereitet es Face To Face nach wie vor keine Schwierigkeiten, Komponenten wie Eingängigkeit, Aggressivität, Schnörkellosigkeit und einen Hauch Melancholie zu einem bemerkenswerten Produkt zu vereinen.

„Laugh Now Laugh Later“ kann den oben bereits erwähnten Klassikern zwar nicht komplett das Wasser reichen, dennoch darf vor dem als gelungen zu bezeichnenden Comeback gerne der Hut gezogen werden.

 

07.06.2011 Jack