Tonträger

Tracklist

1. Victims In Blood #5     
2. Fade Away     
3. How Could I Lie?
4. No Reason     
5. Try?
6. Killing
7. We're Fucked
8. Destroy And Rebuild
9. The Burning Fire
10. Ett Swart Ar
11. For A Second
12. Holy Shit!
13. Breaking Out
14. Another Me
15. Bomben Har Fallit
16. Silence Of The Night

VICTIMS

Killer

VÖ: 29.02.2008
Label: Combat Records
Web: www.victimsinblood.com

Kurz und schmerzlos – mit diesen Attributen ist dieses knapp 25 Minuten lange Stück Musik vortrefflich beschrieben, in dem die Victims immerhin 16 Songs unterbringen. Ergo bleibt keine Zeit, um lange zu fackeln beziehungsweise sich in irgendwelche Spielereien zu verstricken. Demzufolge erscheint der Titel „Killer“ absolut angebracht, denn die drei Schweden nehmen auf dieser Veröffentlichung keine Gefangene. Sie sind nicht gekommen, um Kompromisse einzugehen, sie sind hier, um zu erobern.

Mit dem Vollgas-Genickbrecher „Victims In Blood #5“ eröffnen die Victims das Crust’n’roll-Massaker und machen auch im folgenden deutlich, dass wenn zu dieser Musik gekuschelt wird, dann mit der Kettensäge. Ich befleißige mich an dieser Stelle gerne dem vielfach erwähnten Knüppel, der aus dem Sack geholt wird. Songs wie „Killing“, „Try?“ oder „Another Me“ reißen gehörige Löcher in die ohnehin schon speckigen Jeanshosen, die angesichts des immens hohen Abgeh-Faktors einiges zu ertragen haben. Selten wird das Tempo – wie bei „No Reason“ beispielsweise – einmal heruntergeschraubt.

Zu „Killer“ gibt es in der Tat nicht viel zu sagen. Wer auf Bands wie Motörhead abfährt und es gerne noch ein wenig hochprozentiger hat, der sollte um diese skandinavische Formation keinen Bogen machen. Und wer auf den nächsten Saunagang verzichten möchte, darf sich live gerne die Seele aus dem Leib pogen. Die Victims werden auch auf der Bühne die passenden Töne servieren und mit Sicherheit nicht enttäuschen. Und ab geht die Post!

10.06.2008 Jack