Tonträger

Tracklist

1. Revenge
2. Wait
3. Fountain Of Youth
4. This Day Is Done
5. Without A Sound (Eleanor)
6. Silverlake
7. Lost Long Shot
8. Hughes
9. A Beacon In Beige
10. Story Like A Scar
11. Fortunate Fool
12. Lay On The Rails
13. Drunk Or Dead
14. The Blood On The Floor     
15. Ex's & Oh's
16. A Mile In Your Shoes
17. Guitarkansas

THE NEW AMSTERDAMS

At The Foot Of My Rival

VÖ: 09.05.2008
Label: Arctic Rodeo Recordings
Web: www.myspace.com/thenewamsterdams

Eigentlich sind mir die Veröffentlichungen von The New Amsterdams immer irgendwie über Bord gefallen. Kann man hören, muss man aber nicht, war meine Devise, und so war ich auch erstaunt, dass „At The Foot Of My Rival“ das sechste Album ist.

Diesmal bin ich gleich warm geworden mit dieser Platte, doch wie kann so etwas sein? "Ich habe mich in den letzten paar Jahren sehr verändert und war auf der Suche nach der Person, die ich sein will" sagt der Mastermind Matthew Pryor (kennt man von The Get Up Kids) und wahrscheinlich ist das der Grund. Die Songs sind jetzt wesentlich vollmundiger arrangiert als bei den Platten vorher. Zwar ist hier noch immer keine Armee an Instrumenten dabei, aber sie sind meist wesentlich präsenter als zuvor. Auch hat man das Gefühl, dass die Traurigkeit und Wehmut nicht mehr eine so wichtige Rolle in den Songs spielen.

Songs wie „Fountain Of Youth“ hätte es zuvor nicht gegeben, denn hier stoßen sie die Tür zum zärtlichen Popspiel auf. Das passiert auf „At The Foot Of My Rival“ öfter, doch beim genannten Song merkt man es am stärksten, Handclappings, Uhuhuh-Gesänge, ein facettenreicher Ryhtmus und ein Refrain, der auch als Stadionhymne funktionieren kann. Aber sie können auch schiefe und schrammelige kleine Perlen aufnehmen, wie „Lost Long Shot“, das mit Mundharmonika begleitet wird und bei dem Stomp-Rhythmen eingesetzt werden.

Manchmal erinnert das auch ein wenig an I Am Kloot, die können manchmal karge und gleichzeitig auch große Arrangements präsentieren. Das liegt auch daran, dass Matthew Pryor und John Bramwell sich stimmlich sehr ähnlich sind, nur mit dem Unterschied, dass The New Amsterdams sich nicht sträuben, auch mal solch saftige Rocksongs zu komponieren wie „A Beacon In Beige“.

28.05.2008 Hauke
ihatejack(at)web.de